Sonne satt und nahezu perfektes Wetter: Das Hansefest lockte am Sonntag gemeinsam mit dem verkaufsoffenen Sonntag zahlreiche Besucher in die Uelzener Innenstadt. Die Straßen waren über den Tag relativ gut gefüllt und viele nutzten die Gelegenheit für einen Bummel durch die Geschäfte und über das Fest.
Doch trotz des guten Wetters entstand nicht überall das Hansefest-Feeling vergangener Jahre. Nach unserem Eindruck fiel das Angebot in diesem Jahr etwas kleiner aus – insbesondere für Kinder gab es weniger zu entdecken und zu erleben.
Auch vor den Bühnen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während der Programmpunkte sammelten sich zahlreiche Zuschauer, doch zwischen den Auftritten leerten sich die Bereiche teilweise recht schnell wieder. Damit verschwand zeitweise auch das mittelalterliche Flair. Mehr kleinere Aktionen, Musik oder Unterhaltung zwischen den großen Programmpunkten könnten hier für eine durchgängigere Atmosphäre sorgen.
Für Gesprächsstoff sorgten zudem die Preise. Eine Bratwurst für rund 5 Euro oder ein Baumstriezel für etwa 10 Euro lassen einen Familienausflug schnell teuer werden. Auch wenn Schausteller und Gastronomen selbst mit gestiegenen Kosten zu kämpfen haben, schreckten die Preise nach unserem Eindruck einige Besucher vom Kauf ab.
Unterm Strich sorgten das hervorragende Wetter und der verkaufsoffene Sonntag für eine gut belebte Uelzener Innenstadt. Das Hansefest selbst hätte jedoch an einigen Stellen etwas mehr bieten können – vor allem für Kinder und bei der durchgängigen mittelalterlichen Atmosphäre. Denn gerade dieses besondere Flair macht schließlich den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Stadtfest und einem Hansefest aus.
Textquelle: Funzel
Bildquelle: manuell
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